1973 wurde dann eine Gymnastik- und eine Tischtennisabteilung an den RSV angegliedert. Übungsleiterin für Gymnastik war Elfriede Krieg und Ursula Wiegand. Die Tischtennisabteilung wurde von Stefan Ludovici geleitet. Das 1. Volksradfahren wurde 1972 unter der Leitung von Jakob Müller durchgeführt. Horst Koch trainierte mit großem persönlichen Einsatz die Fußballer der 1. und 2. Mannschaft und schaffte die Voraussetzungen für den Aufstieg in die A-Klasse Nord. Mittlerweile wurden regelmäßig Ortsteilturniere durchgeführt. 1977 wurde der Wanderpokal der Gemeinde zum 3. Male hintereinander gewonnen und ging in den Besitz des RSV über.

1978 wurden 20 Jahre Fußballabteilung gefeiert, es spielten die alten Herren vom RSV gegen Amönau, die zur Platzeinweihung 1958 auch schon gegeneinander gespielt hatten. In den Folgejahren wurden mehrere 4-tägige Fahrten nach Neukirchen am Großvenediger und in das Zillertal in Österreich durchgeführt, dabei wurden auch Freundschaftsspiele ausgetragen. 1983 war der Höhepunkt das 25jährige Vereinsjubiläum der Fußballabteilung. Zahlreiche Sportkameraden wurden vom LSB Hessen, HFV Hessen und durch den Verein geehrt. Es gab ein reichhaltiges Sportprogramm, Folklore und flotte Musik. Unter den Geehrten waren die Sportkameradinnen und -kameraden Elfriede Krieg, Josef Walter jun. Horst Koch, Gregor Blazquez, Wilfried Rüger und Heinrich Krieg.

Mittlerweile wurde das 12. Volksradfahren durchgeführt. Auch der Volkswandertag wurde in diesem Jahr zum 2. Mal ausgetragen und gut besucht.

Die Tischtennisabteilung verlor mit dem plötzlichen Tod von Johannes Clös einen vorbildlichen Abteilungsleiter und Trainer. Die Abteilung war durch eine Jugendmannschaft, aber auch sonst vergrößert worden. Die Damenmannschaft war in die Bezirksklasse aufgestiegen. Hans-Werner Opper setzte die erfolgreiche Arbeit von Johannes Clös fort.

1984 wurde der Sportplatz neu gebaut, die Fußballer mussten in Mellnau trainieren und spielen. In der Saison 1984/85 wäre die 1. Mannschaft unter Trainer Wiedemer fast abgestiegen, aber in einem dramatischen Entscheidungsspiel gegen Dodenau. mit Verlängerung und Elfmeterschießen konnte der Abstieg verhindert werden. Am nächsten Morgen, nach durchzechter Nacht, wurde eine Vereinsfahrt zum DFB-Pokalendspiel nach Berlin durchgeführt.

1985 wurde der neue Hartplatz mit neuer vom Verein in Eigenleistung selbst erstellter Flutlichtanlage dem Verein übergeben und eingeweiht. Jetzt war wieder Günther Starostzik Trainer, der vor 25 Jahren schon einmal Trainer vom RSV war. Nach verkorkster Vorrunde mit nur sieben Pluspunkten, konnten unter Trainer Starostzik fast alle Spiele gewonnen werden. Der Klassenerhalt wurde gesichert. Die Laienspielgruppe spielte bereits im 8. Jahr jedes Jahr ein Theaterstück, die Tischtennisabteilung weiter in der Bezirksliga und die Gymnastikdamen spielten Völkerball auf dem Hartplatz. Das 15. Volksradfahren wurde auch ausgetragen. Günther Starostzik hörte am Ende der Runde aus gesundheitlichen Gründen wieder auf, sein Nachfolger wurde Lothar Proll als Trainer. In der folgenden Meisterschaftsrunde war die Mannschaft konditionell gut in Form und spielte um die Meisterschaft mit. Am Ende reichte es dann aber nur zu einem 3. Platz.

 

1992 wurde eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Asphe gebildet, weil in Simtshausen die Spieler nicht mehr ausreichten für zwei Mannschaften. Horst Koch übernahm den 2. Vorsitzenden. Das Training leitete weiterhin Gerd Wrosek und führte die Mannschaft zur Meisterschaft und stieg 1993 in die Bezirksklasse auf. Aber nur ein Jahr später stieg man wieder ab in die A-Klasse Frankenberg. 1995 wurde Norbert Feussner zum 1. Vorsitzenden gewählt. Ein Wandertag zur Grillhütte nach Oberasphe wurde auch wieder veranstaltet. 1996 wurde die Jugendspielgemeinschaft TSV Asphe-RSV Simtshausen-SV Wollmar-FSV Frohn-hausen und TSV Münchhausen ins Leben gerufen, die auch in dieser Form heute in 2009 noch besteht. Nur der TSV Münchhausen ist aus der JSG ausgeschieden. Ein Zeltfest zum 85jährigen RSV-Bestehen wurde auch gefeiert. Zünftige Musik machten die Bravi Buam aus Ungarn.

1997 wurde Elfirede Krieg als 1. Vorsitzende gewählt. Sie blieb insgesamt fünf Jahre im Amt.