Sachstandsbericht zur Vorbereitung der 800-Jahr-Feier 2019 in Simtshausen
Stand: 06.07.2018
Nach einigen Gesprächen auf den Treffen der Vereinsvertreter wurde das Vorhaben einer
Jubiläumsveranstaltung auf einer Bürgerversammlung im Mai 2017 vorgestellt. Mehrere Anwe-
sende erklärten sich zur Mitarbeit in einem Vorbereitungsausschuss bereit. Daraufhin fan-
den bis zum Juni 2018 mehrere Vorbereitungstreffen statt. Dabei wurden die Pläne schrittweise
konkretisiert.
Es wurde beschlossen, im Jubiläumsjahr fünf Veranstaltungen durchzuführen. Daran sol-
len zwar alle Vereine mitwirken, teilweise wurden aber einzelne Vereine als Hauptverantwortli-che vorgeschlagen oder schon benannt.
Das Bestreben, einen Dorfverein als Träger für alle Veranstaltungen zu gründen, ist bislang ohne Erfolg geblieben. Es war niemand bereit, den Vorsitz in diesem Verein zu übernehmen.
Folgende fünf Veranstaltungen sind vorgesehen:
1. Mai 2019: Erste Etappe eines Grenzbegangs mit anschließendem Backhausfest in
Untersimtshausen ab Mittag. Diese Etappe könnte am Bahnhaltepunkt beginnen und am west-lichen Grenzverlauf entlang führen. Da das Backhaus am Lahn-Eder-Radweg liegt, könnte das
Fest auch für „Durchreisende“ interessant sein. Die Backhausgemeinschaft Untersimts-
hausen hat ihre Unterstützung zugesagt. Neben Kaffee und Kuchen soll an diesem Tag Gegrill-tes angeboten werden. Der Landfrauenverein würde das Kaffeetrinken organisieren (und an diesem Tag als Veranstalter auftreten?). Auch soll ein Kinderprogramm angeboten werden. Dafür könnte die Elterninitiative verantwortlich sein.
Die Arbeitsgruppe „Grenzgang“ wird auf der Basis einer von Gerhard Aumüller erarbeiteten Darstel-lung des genauen Grenzverlaufs zwischen Simtshausen und den Nachbarorten eine Streckenfüh-rung mit möglichen Rastplätzen festlegen. Grenzgangburschen, „Huppchen“ und sonstige andernorts anzutreffende Bestandteile von Grenzgängen soll es nicht geben.
8./9. Juni 2019 (Pfingstsamstag und –sonntag): Festwochenende: Dieses Wochenende ist die zentrale Jubiläumsveranstaltung und soll von allen Vereinen gleichermaßen verantwortet wer-den. Als Bestandteile wurden bislang festgelegt:
- ein Oldie - Abend / Dämmerschoppen mit der Gruppe „The Lights“ aus Simtshausen
- ein ökumenischer Gottesdienst am Sonntagvormittag sowie
- ein Frühschoppen
- ein Kinder- bzw. Familienfest am Sonntagnachmittag. Zur Mitwirkung am Programm sollen Gruppen aus den anderen Münchhäuser Ortsteilen eingeladen werden (Seniorentanzgruppe, Junger Chor Oberasphe, Gesangverein / Chor oder Posaunenchor Niederasphe, Trachten-gruppe Wollmar).
Diskutiert wurde auch die Durchführung eines kleinen Marktes parallel zum übrigen Programm.
Ein Festzelt soll nicht aufgebaut werden. Die Verlängerung des DGH-Vordachs durch ein
kleineres Zelt wurde als ausreichend erachtet.
25. August 2019: Historische Dorfführung mit Darstellung von Szenen aus der Dorfge-
schichte Simtshausens. Hauptverantwortlich wird das Simtshäuser Dorftheater sein.
Gerhard Aumüller und Dieter Höcker sind bereit, den historischen Stoff zu erarbeiten. Erste Vorschläge liegen bereits vor. Darstellungs- und Aufführungsorte könnten beispielsweise der ehemalige Bahnhof, eine Mühle und der Euricius-Cordus-Platz sein. Gerhard Aumüller hat vor-geschlagen, zu diesem Anlass am Euricius-Cordus-Platz eine Tafel mit den wichtigs-ten historischen Daten von Simtshausen bzw. biographischen Details zu Cordus anzubringen.
Im Anschluss an die Dorfführung soll im DGH der „offizielle Teil“ mit einem Festkommers statt-finden.
15. September 2019: Zweite Etappe des Grenzbegangs (östlicher Grenzverlauf) mit Ausklang am Dorfgemeinschaftshaus. Federführend wird der RSV sein. Die Veranstaltung ersetzt den alljährlichen Wandertag. Zur musikalischen Gestaltung soll das „Duo Urgestein“ eingeladen werden.
31.Dezember 2019: Gemeinsame Silvesterfeier als Abschluss des Jubiläumsjahres.
Hauptverantwortlich wird die Feuerwehr sein.
Zum Jubiläum soll eine Festschrift zur kostenlosen Abgabe erscheinen. In ihr sollen die
Ortsgrenze dargestellt und über historische Ereignisse informiert werden. Auch könnte sie
Anekdoten und Geschichten enthalten, die an den Erzählnachmittagen des Dorfcafés ge-
schildert wurden. Es sollen Firmen um finanzielle Unterstützung der Schrift gebeten und
darin aufgelistet werden. Gewerbliche Anzeigen soll die Festschrift aber nicht enthalten.
Als übergreifende Organisationsstruktur sollen fünf Arbeitsgruppen gebildet werden für
- Personal (3 Personen): Wolfgang Obijon, Stefan Block, Frank Schneider
- Finanzen (3 Personen): Joachim Naumann, Michaela Walter, …..
- Catering (5 Personen): Jochen Schmidt, Jan Ruppel, Robert Höcker, Elisabeth Junghenn,
Birgit Schmaus
- Werbung / Öffentlichkeitsarbeit (6 Personen): Dieter Höcker, Petra Obijon, Antje Coburger,
…... ….. …..
- Grengang (5 Personen): Michaela Walter, Ute Becker, Marion Sellmann, Erika Holzapfel,
…..
Die Arbeitsgruppen sollen den Veranstaltungen bzw. den organisierenden Vereinen
zuarbeiten.

 


 

So sieht es zur Zeit im DGH aus:

IMG 7922 

 


 

 

Bei seinen Sitzungen nimmt der Ortsbeirat auch Fragen und Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern entgegen, die nicht dem Ortsbeirat angehören.

 

 


 

 

 

Ergebnisse der Ortsbeiratswahl 2016 (click)

 


 


 

  

landesehrenbrief ruppel foto 2

Bürgermeister Peter Funk,  Herr Hassa (Oberasphe), Georg Ruppel,  Landrat Robert Fischbach

Georg Ruppel wurde am 27. August mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Landrat Robert Fischbach überreichte die Urkunde in einer Feierstunde, an der für die Gemeinde Münchhausen Bürgermeister Funk und für unseren Ortsteil Ehrenortsvorsteher Heinrich Krieg teilnahmen.

 

Ausgezeichnet wurde Georg Ruppel für sein Engagement in der Katholischen Kirchengemeinde Wetter und im Ortsbeirat Simtshausen.
Von 1979 bis 2003 war Herr Ruppel (auch als stellvertretender Vorsitzender) im Pfarrverwaltungsrat der Kirchengemeinde tätig, wobei er unter anderem zuständig für die Finanzen war. In dieser Funktion entwickelte er Ideen und organisierte Veranstaltungen wie z.B. Pfarrfeste, deren Erlös besonders dem Kirchbau zugutekamen. So war Georg Ruppel maßgeblich beteiligt an einer zügigen Finanzierung und Durchführung des Kirchen-Neubaus in den Jahren 1980/81. Auch danach blieb er Organisator für Renovierungsarbeiten in der und um die Kirche. „Er war immer eine der tragenden Säulen“, so die Sprecherin des Pfarrgemeinderats, Frau Kögel.
Von 2001 bis 2011 gehörte Herr Ruppel dem Ortsbeirat Simtshausen an. Neben der zuverlässigen Teilnahme an den Sitzungen, Entscheidungen und Veranstaltungen des Ortsbeirats (z.B. der jährlichen „Aktion Saubere Landschaft“) engagierte er sich ehrenamtlich in der Pflege des Umfeldes des Bürgerhauses sowie des Gedenkplatzes vor der Kirche. Hervorzuheben ist aber besonders sein Mitwirken bei den ehrenamtlich durchgeführten Bauarbeiten im Ortsteil. Dazu zählen das Aufstellen von Informationstafeln, die Neuanlage von Wegen auf dem Friedhof, die Renovierung der Friedhofshalle und die Umgestaltung des Gedenkplatzes. Auch bei der Erneuerung des Bürgerhauses 2007 gehörte Georg Ruppel zu den unverzichtbaren Leistungsträgern.
Der Ortsbeirat Simtshausen bedankt sich bei Georg Ruppel für sein langjähriges Engagement und gratuliert ganz herzlich zu der verliehenen Auszeichnung!

landesehrenbrief ruppel foto 1

 

 


 

 

Die Aufgaben des Ortsbeirats


 

Die hessische Gemeindeordnung legt fest, welche Rolle der Ortsbeirat in der Gemeinde und gegenüber dem Gemeindevorstand spielt: „Der Ortsbeirat ist zu allen wichtigen Angelegenheiten, die den Ortsbezirk betreffen, zu hören, insbesondere zum Entwurf des Haushaltsplans. Er hat ein Vorschlagsrecht in allen Angelegenheiten, die den Ortsbezirk angehen. Er hat zu denjenigen Fragen Stellung zu nehmen, die ihm von der Gemeindevertretung oder vom Gemeindevorstand vorgelegt werden“ (§ 82(3).
Darüber hinaus befasst sich der Ortsbeirat mit allen Themen, die Simtshausen betreffen und die von seinen Mitgliedern in den Sitzungen angesprochen werden. Wünschenswert ist natürlich, dass sich die Mitglieder des Ortsbeirats auch an den praktischen Arbeiten im Ortsteil beteiligen (Aktion „Saubere Landschaft“, Feste o.ä.).
Für Maßnahmen innerhalb des Ortsteils kann der Ortsbeirat die sogenannten „Verfügungsmittel“ verwenden, die jährlich von der Gemeinde gezahlt werden. Für Simtshausen sind das etwa 1.000.- Euro jährlich. Davon wird beispielsweise die Bepflanzung der Blumenkübel finanziert.

 

 

Die Sitzungen des Ortsbeirats


 

Der Ortsbeirat trifft sich sechs- bis siebenmal im Jahr zu seinen Sitzungen. Für die Teilnahme erhalten die Mitglieder eine Aufwandsentschädigung von 7 Euro. Den Vorsitz führt der Ortsvorsteher / die Ortsvorsteherin.
In der Vergangenheit hat der Ortsbeirat stets in sehr sachlicher Atmosphäre getagt. Die meisten Entscheidungen wurden einstimmig getroffen.
Wer sich ein Bild von den Sitzungen machen möchte, kann die Protokolle auf dieser Internet-Seite nachlesen oder sich deswegen an den Ortsvorsteher wenden.
Da die Sitzungen öffentlich sind, kann jede(r) Interessierte durch ihren Besuch einen Eindruck gewinnen. Informationen können auch die derzeitigen Mitglieder des Ortsbeirats geben.

 

 

Ihr
Michael Haubrok-Terörde
Ortsvorsteher