Ev. KIRCHENGEMEINDE SIMTSHAUSEN

 

 

 

Montag Kirchenchor (20.00 Uhr in der Pfarrscheune Niederasphe)
Dienstag

Vorkonfirmanden (15.45 Uhr in der Pfarrscheune)

Posaunenchor (20.00 Uhr in der Pfarrscheune)

Mittwoch Band (20.00 Uhr alter Pfarrsaal, 14tägig)
Donnerstag Ökomenisches Kirchencafé (im Winterhalbjahr an jedem dritten Donnerstag im Monat um 14.30 im DGH)
Freitag Frauenkreis (20.00 Uhr in der Pfarrscheune, jeden letzten Freitag im Monat)
Samstag Kirche mit Kindern (Termine siehe nächste Seite)
Sonntag siehe Gottesdienstplan

 

 

 

Pfarrerin Heike Schulze-Wegener ist erkrankt.

 

Die Vakanzvertretung hat Pfarrer Wolfgang Huber übernommen.

 

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Kirchenvorstand:

Harald Holzapfel

Tel: 51217

 

Kirchliche Dienste:

Organistin: Roswitha Hill, Tel: 6955

Küsterin und Läutedienst: Christiane Höcker, Tel: 51151

Kastenmeisterin: Erna Clös, Tel: 6666

Kinderkirche: Michaela Walter, Tel: 4455

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Wie alt ist die Simtshäuser Kirche?

Simtshausen gehörte ursprünglich zum Dekanat Kesterburg; aus diesem Grunde wurden die Verstorbenen der Gemeinde noch bis 1936 zusammen mit den Toten aus Münchhausen auf dem Friedhof auf dem Christenberg begraben. Ein Feldweg in der Gemarkung, der Bahn und Bundesstraße in Richtung Christenberg kreuzt, heißt noch heute der Totenweg, weil auf ihm die Särge zum Christenberg gefahren wurden. Erst ab 1914 wurde in Simtshausen ein eigener Friedhof angelegt, dort wurde 1974 eine Friedhofskapelle errichtet.

Um 1500 war in Simtshausen nahe der Wetschaftfurt eine Kapelle vorhanden, an die die Flurbezeichnung „Auf der Kirchmauer“ erinnert. Wann sie verfiel, ist unbekannt. Spätestens aber mit Einführung der Reformation (1527) in Hessen durch Landgraf Philipp den Großmütigen dürfte Simtshausen kirchlich zu Münchhausen gehört haben. Eine eigene Kirche erhielt der Ort erst wieder 1935/36; die Pläne zu dem an anderen hessischen Dorfkirchen angelehnten „Heimatstil“ lieferte der Marburger Architekt Dr. Karl Rumpf, dessen Hausmarke an einer der beiden Säulen des kleinen Vordachs („Porticus“) angebracht ist. Ein Zuschuss der Reichskanzelei des „Führers“ wurde durch ein Hakenkreuz im Giebelfeld des Vordachs kenntlich gemacht und ist nur notdürftig mit einem Blech verkleidet.

1949 erhielt die kleine Kirche eine Orgel (Fa. Bosch, Kassel) und zunächst zwei, später drei Glocken  der Fa. Rincker? Zwei von Adolf Hitler gestiftete Glocken wurden 1943 wieder eingezogen.Seit 1937 ist Simtshausen ein Filial der Pfarrei Niederasphe. In hessischer und noch preußischer Zeit (nach 1866) hatte das Konsistorium in Marburg als kirchliche Aufsichtsbehörde auch die Aufsicht über die Schulen bzw. Lehrer. Ein eigenes Schulhaus wurde 1840 am Weg zwischen Ober- und Mittelsimtshausen durch Zimmermeister Martin Zuschlag aus Münchhausen errichtet und war bis 1969 als ein- bzw. zweiklassige Schule in Gebrauch. Am 15. Mai 1965 wurde in Münchhausen die Mittelpunktschule „Oberes Wetschaftstal“ in Betrieb genommen, die seither von Simthäuser Schülern besucht wird.