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Besucher aus den Vereinigten Staaten in Simtshausen
Am 24. Oktober waren die Brüder Richard und David Miller aus Kalifornien bzw. Arizona / USA zu Besuch in Simtshausen. Gemeinsam mit ihrer Reisebegleiterin und Dolmetscherin Ute Mehlhorn begaben sie sich auf Spurensuche in dem Ort, aus dem ihre Vorfahren stammten.
Ihr Ur-Ahn Johann Jacob Hallenberger wurde am 4. April 1876 in Mittelsimtshausen geboren. Das Geburtshaus stand in der Nachbarschaft zum heutigen Anwesen der Familie Junghenn, existiert aber schon lange nicht mehr.
Die Eltern von Johann Jacob waren Johannes Hallenberger (*22. Feb. 1835 in Schlag-pfütze) und Anna Gertrude Diehl (*26. Feb. 1840 in Treisbach), die 1867 geheiratet hatten. Von ihren neun Kindern starben die ersten sieben bereits als Babies – keines von ihnen wurde älter als drei Wochen. Die beiden verbliebenen Brüder Johann Jacob und sein Bruder Hermann (*1878) wiederum waren noch Kinder, als 1881 ihre Mutter und 1887 ihr Vater starben. Zu diesem Zeitpunkt lebte die Familie in Obersimtshausen.
Die Verwandten organisierten daraufhin offenbar die Reise der Brüder nach Amerika, wo sie höchstwahrscheinlich von Anna Elisabetha Hallenberger aufgenommen wurden. Sie war eine Schwester von Jakob Hallenberger, dem Großvater der beiden kleinen Auswanderer. Wie dieser war sie in Schlagpfütze geboren, aber schon 1855 in die USA emigriert.
Anhand von alten Plänen, die Prof. Gerhard Aumüller zusammengestellt hatte, vollzogen David und Richard Miller die Orte nach, an denen ihre Vorfahren gelebt haben. Mehrfach kamen dabei auch die armseligen Lebensumstände jener Zeit zur Sprache.
Anschließend begleitete Heinrich Krieg die Gäste durch Simtshausen und gab ihnen Informationen über die Geschichte und Entwicklung des Ortes. Den Abschluss des Aufenthaltes in unserer Region bildeten Besuche auf der Burg Mellnau und auf dem Christenberg.
Richard und David Miller waren dankbar für die detailreichen Schilderungen sowie die informative Führung und zeigten sich mit einer Spende erkenntlich.